übers Warten

laut Duden:

    1. dem Eintreffen einer Person, einer Sache, eines Ereignisses entgegensehen, wobei einem oft die Zeit besonders langsam zu vergehen scheint
    2. sich, auf jemanden, etwas wartend, an einem Ort aufhalten und diesen nicht verlassen
    3. etwas hinausschieben, zunächst noch nicht tun
    1. (veraltend) sich um jemanden, etwas kümmern, für jemanden, etwas sorgen; pflegen, betreuen
    2. (Technik) (an etwas) Arbeiten ausführen, die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit von Zeit zu Zeit notwendig sind
    3. (selten) (eine Maschine, eine technische Anlage) bedienen

zu 1.a.: dieses Kaugummigefühl, kennt das noch jemand oder wurde es damals von „snake“ aufgefressen.

zu 1.b.: solange ich an diesem, jenem Ort Runden drehen kann, sei es um mich selbst, klappt das mit dem Aufhalten

zu 1.c.:

zu 2.a.: wenn die Großtante gewartet wird…

zu 2.b.: da fällt mit unser heissgeliebter Ford Fiesta Courier von 97 ein, man drücke uns die Daumen, dass wir ihn durch den TÜV bekommen…

zu 2.c.: solange die Maschinen nicht uns bedienen.

 

Interessant: Man beachte, dass es offensichtlich zwei verschiedene Arten des Wartens gibt. Erste, welche geprägt ist durch Passivität, ein in die falsche, zu frühe Zeit geworfen sein, einzig guter Begleiter: die Geduld.

Die Zweite hingegen scheint ein äusserst aktives und progressives Warten zu sein und ein sich hingeben verlangt.

Ergebnisorientiert sind beide Arten des Wartens, Charakter und/oder Fähigkeiten eines Einzelnen bestimmen welches Warten dann die größere Herausforderung darstellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.